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Mitwirkende in der Familienpflege

Die psychisch kranken neuen Bewohner/-innen
Die neuen Mitbewohner haben häufig eine lange Krankheitskarriere mit verschiedenen Stationen, stationären und ambulanten Betreuungseinrichtungen, mit z.T. schlimmen Erlebnissen, schwierigen Lebenswegen, vielen Beziehungsabbrüchen hinter sich. Deshalb ist es für sie oft nicht einfach zu glauben, das Leben könnte jetzt leichter, geordneter, „normaler“ (was immer das heißt), glücklicher werden. Aus unserer Erfahrung hat sich der Weg oft gelohnt: stabile Lebensumfelder und stabilere Beziehungen fangen an zu wachsen. Ein neues Leben (fast) außerhalb der Psychiatrie kann beginnen.

Die aufnehmende Familie
Zunächst einmal: Die aufnehmende Familie hat keine besonderen Bedingungen zu erfüllen. Eine „Familie“ im Sinne der Familienpflege kann ein Paar mit oder ohne Kinder, mit oder ohne Trauschein, eine Einzelperson oder auch ein gleichgeschlechtliches Paar sein. Die Mitarbeiter der Arche Noah versuchen einfach, die richtigen Personen zusammenzubringen, zu allseitigem Gewinn. Die aufnehmenden Menschen benötigen einfach ein offenes Herz und die Bereitschaft, einen psychisch kranken Menschen in ihr Leben hereinzulassen, sowie ein eigenes Zimmer. Die Familie hat keine therapeutischen Aufgaben. Sie stellt den Rahmen des Alltagslebens zur Verfügung, in dem sich dieser Mensch wohlfühlen kann.

Haben Sie Interesse einen psychisch kranken Menschen in Ihre Familie aufzunehmen? Melden Sie sich bei uns (siehe Ansprechpartner), um Genaueres zu erfahren!

Der/die Familienpflegebetreuer/-in (Arche Noah)
Die Arche-Noah-Mitarbeiter sind stetige Begleiter. Sie stehen für alle Fragen in guten und in schwierigen Zeiten zur Verfügung. Sie unterstützen von ganzem Herzen den Wohnprozeß, was immer im einzelnen Familienpflegeverhältnis auch notwendig ist. Regelmäßige Hausbesuche, gemeinsame Gespräche, Koordination verschiedener Hilfsmaßnahmen (z.B. Tagesstruktur des Mitwohners), Ärzte, Ämter, sonstige Institutionen.

Der Kostenträger
In den meisten Fällen ist der jeweils örtlich zuständige Träger der Sozialhilfe der Kostenträger für die Maßnahme. Von ihm erhalten die Familien das Betreuungsentgelt von in der Regel 950 € pro Monat. Inbegriffen ist hier Wohnen, Essen, Kleider- und Körperpflege, sowie Taschengeld für den Bewohner. Diese Aufwandsentschädigung ist eine steuerfreie Einnahme.